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Der A-Fonds taucht in einem schwedischen Forschungspapier über die radikale Linke auf

Eilmeldung. Der A-Fonds ist mittlerweile so berühmt, dass selbst die Behörden unsere Aktivität bemerkt haben. Der Studie “Der Digitale Kampf – Autonome Bewegungen im Internet” der schwedischen Defence Research Agency zufolge handelt es sich beim Anarchist Defence Fund um “ein weiteres Beispiel einer Gruppe, die für Anarchist*innen auf der ganzen Welt, die unter Repression leiden oder sich aufgrund ihres politischen Aktivismus oder ihrer Ansichten in einer schwierigen Lebenssituation befinden, finanzielle Unterstützung organisiert”.

Auf ihrer Webseite erklären die Verfasser*innen: “Dieser Bericht umfasst die Ergebnisse des Projekts (Ku2016/01373/D – Uppdrag till Totalförsvarets forskningsinstitut (FOI) att göra kartläggningar och analyser av våldsbejakande extremistisk propaganda), das von der schwedischen Regierung bei der Schwedischen Defence Agency in Auftrag gegeben wurde. Ziel dieses Berichts ist es, Einblicke in die digitale Präsenz einiger der wichtigsten Autonomen Szenen Schwedens zu gewähren. Wir beschreiben einige der Bewegungen und Ideologien innerhalb der autonomen Szene und ihre digitale Präsenz. Außerdem beschreiben wir einige der häufigsten Aktionsformen autonomer Gruppen, darunter Demonstrationen, Blockaden, Vandalismus, Konspirativität und das Outing von Unterstützer*innen nationalistischer Bewegungen. Der Bericht beschäftigt sich damit, was autonome Gruppen über Online-Sicherheit denken, mit ihrem Verhältnis zur Polizei und der Rolle von Frauen. Schließlich diskutieren wir die Frage, welche Zielgruppen von diesen Bewegungen angesprochen werden, sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen autonomen Gruppen und anderen extremistischen Gruppen. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass sich extremistische Gruppierungen beispielsweise durch Intolleranz gegenüber politischen Gegner*innen charakterisieren. Eine allgemeingültigere Schlussfolgerung unserer Analyse ist, dass autonome Gruppen schwierig zu untersuchen sind, da es eine große Bandbreite verschiedener Bewegungen und Ideologien gibt und die Gruppen technisch sehr versiert sind und den Wunsch haben, anonym zu bleiben.”

Interessanterweise wird im gesamten Bericht keine der zahlreichen Anarchist Black Cross Gruppen, die in Schweden aktiv sind, genannt, während der A-Fonds als Beispiel einer Solidaritäts-Struktur genannt wird. Instagram bewirkt Wunder! Das zeigt jedoch auch, wie ignorant sich die Forscher*innen bei der Verschwendung von Steuergeldeern verhalten. Aber unsere Bewegung wird auch weiterhin wachsen, besonders solange wir derart schlampig arbeitende Forscher*innen haben, die nicht einmal ansatzweise in der Lage dazu sind, ein vollständiges Bild unseres Aktivismus zu zeichnen.

Die gesamte Studie ist auf schwedisch verfügbar: https://www.foi.se/rapportsammanfattning?reportNo=FOI-R–4592–SE

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